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Der Magyar Agar

Das Ursprungsland dieser Rasse ist Ungarn.
Die Hunde erreichen eine Schulterhöhe von 63-70 cm und ein Gewicht von 22-31kg.
Das Fell ist kurz und derb. Alle Farben sind zulässig.





Windhunde gab es in Ungarn schon seit der keltischen Zeit. Diese wurden mit Windhunden gepaart, die mit den Magyaren nach Ungarn kamen. So entstand der Agar.

Der Adel nutzte die schnellen Hunde zur Jagd. Meist liefen 3 Hunde neben dem Pferd. Diese wechselten sich bei der Hatz ab. Ein gut abgerichteter Hund lief ruhig neben dem Reiter und wartete neben dem getöteten Hasen auf seinen Herrn, ohne die Beute anzutasten. Ausserdem lief er auf der Rennbahn.
Während der Weltkriege nahm die Anzahl der Hunde drastisch ab. Nur langsam gelang es, sie wieder aufzubauen. Noch heute zählt der Magyar Agar zu den seltenen Rassen.

Als im 20. Jahrhundert Greyhounds eingelkreuzt wurden, wurde Kritik laut. Viele sahen darin eine Zerstörung des ursprünglichen Agartypes. Mittlerweile kehrt man zum alten Typ zurück.

1966 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Dadurch wurde das Interesse an den Hunden - auch ausserhalb Ungarns - verstärkt.

Noch heute wird der Agar in seiner Heimat zur Jagd auf Hasen und Füchse eingesetzt. Aber auch auf der Rennbahn ist er aktiv. Er ist etwas kleiner als der Greyhound, sein Kopf ist breiter und Haarkleid grober.
In seiner Familie ist er liebevoll, treu und ein ruhiger Hausgenosse. Bei entsprechender -liebevoll/konsequenter- Erziehung ein gehorsamer Hund.

Quelle:
Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Familie Honstetter und Herrn Sewastiniuk zur Verfügung gestellt
Weitere Informationen erhalten Sie : Hier
Kynos - Atlas - Hunderassen der Welt
Der neue Kosmos Hundeführer


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