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Der Australian Kelpie

Das Ursprungsland des Kelpie ist Australien.
Er erreicht eine Schulterhöhe von 43-51 cm und ein Gewicht von 11-20 kg. Sein Fell ist kurz und glatt. Die Farben sind schwarz, schwarzloh, rotbraun, hellbraun, schokoladenbraun und rauchblau.





Die Vorfahren des Kelpie kamen mit Einwanderern aus England und Schottland nach Australien. Dort wurden sie mit vorhandenen Hütehunden gekreuzt.

Die Collies aus der Rutherford-Linie waren beliebte Arbeitshunde und an der Entstehung des Kelpie massgeblich beteiligt. Ein Rancher namens Gleason tauschte Anfang des 19. Jahrhunderts ein Pferd gegen eine Rutherfordhündin. Er nannte sie "Kelpie", was im Gälischen "Geist des Wassers" bedeutet.
Gleasons Kelpie wurde zweimal mit einem australischen Rüden namens "Moss" gepaart und mit "Cäsar", einem schottischen Rüden.
Aus dem Wurf wurde eine schwarzlohfarbene Hündin an G.T.W. King verkauft. Er nannte sie ebenfalls "Kelpie".
Seine Kelpie gewann 1872 den ersten Schäferhundewettbewerb in Australien. Damit wurde das Interesse an dieser Rasse geweckt.

Heute gibt es etwa 70.000 - 80.000 Kelpies in Australien. In den USA haben sie viele Anhänger gefunden. In Europa sind sie aber noch selten.

Der Kelpie sucht verstreutes Vieh in unübersichtlichem Gelände und arbeitet genauso hervorragend auf der Koppel, am Gatter mit kleinen Herden. Er ist ein sehr intelligenter, selbständiger und flinker Hund. Ursprünglich zum Hüten von Schafen gezüchtet, eignet er sich auch zum Treiben von Rindern.

Die Kelpies haben ein freundliches und umgängliches Wesen. Sie sind Workaholics, konzentriertes und eigenständiges Arbeiten gewöhnt. Wer einen solchen Hund halten will, muss ihn köperlich und geistig auslasten. Als reiner Familienhund ist er unterfordert und könnte schwierig werden. Wer ihm eine Aufgabe bietet, findet in ihm einen treuen und unermüdlichen Begleiter. Enger Kontakt zur Familie ist für diese Hunde sehr wichtig.

Die vielseitigen und unterordnungsbereiten Hunde werden auch als Blindenführhunde oder Rettungshunde eingesetzt. Natürlich eignen sie sich hervorragend für Hundesportarten wie Agility.

Quelle:
Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Frau Just und Herrn Ebelingzur zur Verfügung gestellt
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"Bei der Arbeit laufen die Kelpies auf dem Rücken der Schafe..."

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