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Der Lhasa Apso

Das Ursprungsland des Lhasa Apso ist Tibet.
Er erreicht eine Schulterhöhe von ca. 25cm. Sein Fell ist lang, schwer, hart, gerade und dicht. Die Farben sind gold, sandfarben, honigfarben (mit schwarzen Haarspitzen an den Ohren, der Rute und den Barthaaren), grau, schiefergrau, rauchfarben, schwarz, weiß, braun und mehrfarbig. Das lange Fell muß regelmäßig gepflegt werden.

Der Lhasa Apso


Der Tibet Terrier war Grundlage für viele andere Rassen und Typen. Durch züchterische Auswahl auf Zwergwuchs entstand ein Hund mit verkürztem Fang und rassetypischen Vorbiss, kürzeren und leicht gekrümmten Läufen, langem, schwerem Fell und Ringelrute. Also ein Hund vom Typ des Lhasa Apso. Man schätzte diese kleinen Hunde sehr wegen ihrer Wachsamkeit. Glaubte aber auch, dass sie Frieden und Wohlstand bringen.

Im 7. Jahrhundert trat Tibet zum Buddhisms über. Für den Buddhismus waren Löwen das traditionelle Symbol der tibetanischen Herrscher (Löwenthron des Dalai Lama). So festigte ein löwenähnlich gestalteter Hund die religiösen Überlieferungen. Die Lhasas = Löwenhunde wurden zum festen Bestandteil in den Wohnungen des Adels und in Klostern.

Nach einer alten Sage kamen Lamas (Priester) , die das Nirvana nicht erreicht hatten in der Reinkarnation als Lhasa Apso wieder auf die Welt. Deshalb wurden die Lhasas sehr gut von den Tibetern behandelt.

Der Ursprung des Rassenamen ist umstritten. In Tibet wird er auch "abso seng kye" genannt = bellender, schützender Löwenhund. Da die Hunde hauptsächlich in der Nähe von Lhasa lebten, kann auch diese Tatsache zum Namen geführt haben.

Die Dalai Lamas überreichten ein paar der Hunde dem chinesischen Kaiserhof als Geschenk. Die Hunde wurden mit chinesischen Tieren gekreuzt, so entstanden Rassen wie Shi Tzu und Pekingese.

Um die Jahrhundertwende kamen die ersten Lhasa in die westliche Welt. Anfangs wurden alle kleinen zottigen Hunde als "Lhasa Terrier" bezeichnet. Erst später unterschied man die einzelnen Rassen.

Heutzutage wird der Lhasa Apso in vielen Ländern als Haus- und Familienhund geschätzt. Die Hunde brauchen engen menschlichen Kontakt, sind anpassungsfähig, robust und langlebig. Mitunter sind sie dickköpfig und benötigen eine liebevolle und konsequente Erziehung.


Quelle :  Kynos Atlas - Hunderassen der Welt.

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